Biohacking und mentale Gesundheit: Interview im neuen SUCCESS Magazin
Wie bleiben wir leistungsfähig, ohne dabei unsere Gesundheit aus den Augen zu verlieren? Darüber habe ich mit Katja Kollias für die erste Ausgabe des neuen SUCCESS Magazins gesprochen. Auf den Seiten 52 und 53 geht es um Biohacking, Resilienz und die Grenzen der Selbstoptimierung.
Gerade für Unternehmer und Führungskräfte ist das eine wichtige Frage. Verantwortung, ständige Erreichbarkeit und volle Terminkalender lassen oft wenig Raum, um die eigenen Bedürfnisse überhaupt wahrzunehmen. Das kenne ich aus meiner Arbeit in der Medienbranche und aus meiner persönlichen Geschichte.
Biohacking beginnt bei den Grundlagen
Biohacking klingt schnell nach aufwendiger Technik, Nahrungsergänzungsmitteln und einem minutiös durchgeplanten Alltag. Mein eigener Ansatz beginnt deutlich einfacher: morgens nach draußen gehen, sich bewegen, Tageslicht mitbekommen. Dazu ausreichend Schlaf, ausgewogene Ernährung und gute soziale Beziehungen.
Im Interview bezeichne ich Biohacking deshalb etwas provokant als „neuen Wein in alten Schläuchen“. Vieles davon ist lange bekannt. Heute können wir die Zusammenhänge wissenschaftlich genauer untersuchen und besser verstehen. Trotzdem lohnt es sich, bei jeder Methode zu fragen: Was bringt sie mir persönlich? Und wie gut lässt sie sich in meinen Alltag integrieren?
Pausen brauchen Platz
Ein Gedanke aus dem Gespräch liegt mir besonders am Herzen: Wir brauchen im Arbeitsalltag bewusste Unterbrechungen.
Dafür nutze ich gerne das Beispiel der Raucherpause. Mehrmals am Tag rausgehen, den Arbeitsplatz verlassen, kurz Abstand gewinnen: Diese Gelegenheit können wir uns auch ohne Zigarette nehmen. Allerdings bleibt von der Pause wenig übrig, wenn wir draußen sofort die nächsten Nachrichten auf dem Smartphone konsumieren.
Kurz stehen bleiben, die Umgebung wahrnehmen und bemerken, was gerade im eigenen Kopf passiert – dafür braucht es noch nicht mal eine App.
Selbstoptimierung kann Stress erzeugen
Wo liegen die Grenzen von Biohacking? Für mich dort, wo die Beschäftigung mit der eigenen Gesundheit zusätzlichen Druck erzeugt. Wenn jede Mahlzeit, jede Nacht und jede freie Minute bewertet werden, kann aus einer hilfreichen Gewohnheit die nächste Verpflichtung werden.
Im Interview sprechen wir deshalb auch darüber, Überlastung wahrzunehmen und die eigenen Warnsignale ernst zu nehmen. Meine wichtigste Botschaft an Führungskräfte lautet: „Balance is the key.“ Herauszufinden, was individuell funktioniert, braucht Aufmerksamkeit und einen freundlichen Umgang mit sich selbst.
Vielen Dank an Katja Kollias und die Redaktion für das Gespräch und den Platz in der ersten Ausgabe!
Das Interview ist im SUCCESS Magazin, Ausgabe 01/2026, auf den Seiten 52–53 zu finden und hier als PDF-Download.
Success – Das Magazin für erfolgreiche Menschen ist ein neues Business- und Erfolgsmagazin, erschienen bei Borgmeier Publishing.