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13. August 2026

Mach’s dir schön! Akzeptanz, Prägung und Lebensgefühl

Raus aus alten Schubladen: Wie Prägung unsere Wahrnehmung bestimmt

Ich sitze in einem Hotel in Köln, fahre mit dem Fahrrad durch die volle sommerliche Stadt und stelle überrascht fest: Ich genieße das gerade ziemlich.

Dabei halte ich mich eigentlich für ein überzeugtes Landei. Ruhe, Natur, Wald vor der Tür und inzwischen sogar ein Fuchs im Garten: Das ist mein Lebensgefühl. Aber woher kommt dann meine grundsätzliche Abneigung gegen das Stadtleben? Beim Nachdenken lande ich bei einer möglichen Antwort: Vielleicht ist diese Haltung gar nicht ausschließlich meine eigene, sondern zumindest teilweise eine Prägung aus meiner Kindheit.

In dieser spontanen Sommerfolge geht es deshalb um die Frage, welche Vorlieben und Abneigungen wir irgendwann übernommen haben und warum es sich lohnen kann, alte Überzeugungen gelegentlich neu zu überprüfen.

Akzeptanz für das was ist

Und es geht um einen zweiten Gedanken: Ich kann mir Veränderung wünschen, ohne meine aktuelle Situation ständig abzulehnen. Ob Stadtwohnung oder Häuschen auf dem Land: Vielleicht lässt sich aus dem Ort und dem Moment, an dem ich gerade bin, mehr machen, als ich denke.

Nebenbei geht es um eine alte Marvel-Liebe und ein paar Film- und Serientipps.

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